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Energetische Biomassenutzung
Die hessenENERGIE bietet an, beim Neubau oder im Zuge der Modernisierung eines Heizwerks eine Holzhackschnitzel-Feuerung zu installieren, die auf die Bereitstellung der Wärme-Grundlast ausgelegt wird.
Damit können etwa vier Fünftel der benötigten Wärme aus Biomasse geliefert werden und nur noch der Spitzenbedarf wird von einem mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kessel gedeckt.
Die Energieagentur übernimmt die Erneuerung der gesamten Anlagentechnik einschließlich Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb mit Instandhaltung. In Frage kommen dafür vor allem Heizzentralen mittlerer Leistung im öffentlichen Bereich (Heimeinrichtungen, Krankenhäuser, Schulzentren etc.) wie auch in den Sektoren Gewerbe, Dienstleistungen und Wohnungswirtschaft. Bei kleineren Objekten können Holzpellets anstelle von Holzhackschnitzeln zum Einsatz kommen, die hier Vorteile bei der Handhabung aufweisen.
Bei einem hinreichend großen Wärmebedarf mit gleichmäßigem zeitlichen Profil, wie er etwa für Betriebe der Nahrungs- und Genussmittelindustrie typisch ist, kann auch der Bau und Betrieb eines Biomasse-Heizkraftwerks im Contracting in Betracht gezogen werden.
Eine solche Anlage kann die Möglichkeiten des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) nutzen und durchgängig Strom für die Einspeisung in das Netz der allgemeinen Versorgung erzeugen, um durch Kraft-Wärme-Kopplung einen günstigen Preis für den Wärmekunden zu erzielen.