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Solarthermie

Thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung sind technisch ausgereift und arbeiten äußerst effektiv. Moderne Kollektortypen, ob in Flach- oder Röhrenbauform, nutzen bis zu 80 % der Strahlungsenergie.

Bei richtiger Auslegung kann die Heizungsanlage im Sommerhalbjahr abgeschaltet werden, da das benötigte Wasser durch die Sonne erwärmt wird.

Auch in Hessen reicht die Sonneneinstrahlung dafür aus, mit einem Flachkollektor von 6 m² Fläche rd. 60 % des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Vier-Personen-Haushalts zu decken. Dabei sind für die Effizienz eine optimale Ausrichtung des Kollektors, eine bedarfsgerechte Dimensionierung seiner Fläche (1-1,5 6 m² pro Person) und die Auslegung des Warmwasserspeichers (60-80 Liter pro Person) entscheidend. So können rd. 3.000 kWh Primärenergie (300 Liter Heizöl oder 300 m³ Gas) substituiert werden.

Trotz stetig steigender Energiepreise sind Solaranlagen nicht die billigste Lösung. Eine einmalige Investition ermöglicht es jedoch, mit einer nachhaltigen Technologie die Strahlungsenergie der Sonne zu nutzen und so Kosten für andere Brennstoffe einzusparen.

Gleichzeitig wird ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Solarthermische Anlagen für Mehrfamilienhäuser sparen gegenüber Einzelanlagen Kosten und Installationsaufwand.

Eine Förderung erfolgt nach den jeweils aktuellen Rahmenbedingungen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) undFreibäder können durch den Einsatz von Solarabsorbern ganz auf eine konventionelle Becken- und Duschwassererwärmung verzichten, und in Sporthallen bietet sich die Erwärmung des Duschwassers mit Solarkollektoren an. Solaranlagen zur Schwimmbaderwärmung sind sehr preiswert und amortisieren sich bereits in kürzester Zeit. im Rahmen der KfW-Förderprogramme.