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Das Prinzip der energetischen Gebäudemodernisierung

Grundsätzlich ist der energetischen Gebäudemodernisierung die Optimierung der wärme­über­tra­gen­den Gebäude­hüll­fläche sowie der tech­nischen Gebäude­aus­rüstung zu­zurechnen.

 

Im Rahmen der energetischen Modernisierung der Gebäudehüllfläche sind potenziell die Bauteile Fassade, Dach, oberste Geschoss­decke, Keller­decke und Fenster zu opti­mieren.

 

Zur Steigerung der Energieeffizienz der Anlagentechnik sind der Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasser sowie ggf. eine kontrollierte Lüf­tungs­anlage auf­zu­wer­ten. Der Ein­satz einer effi­zien­ten Be­leuch­tung und strom­spa­ren­der Haus­halts­ge­räte führt eben­falls zur Energie­ein­spa­rung.

 

Als Resultat der energetischen Gebäude­modernisierung sind fol­gen­de Eigen­schaf­ten zu er­war­ten:

 

  • Steigerung der Energieeffizienz
  • Erhöhung der Behaglichkeit im Gebäude
  • Vermeidung potenzieller Bauschäden

 

So können in bestehenden Gebäuden genau die Maßnahmen umgesetzt werden, die bei der Errichtung von Neu­bau­ten bereits sehr erfolg­reich An­wen­dung finden und Produkte ver­wen­det werden, die für den Bau von Passiv­häusern ent­wickelt wur­den.

 

Anforderungen an die energetische Gebäudemodernisierung

 

Eine energetische Gebäudemodernisierung ist komponentenweise oder als Komplettmaßnahme durchzuführen. Der Gesetzgeber gibt Anforderungen an das energetische Niveau der zu mo­derni­sie­ren­den Bauteile vor (s. Anforderungen bei der Änderung von Bauteilen gemäß Anlage 3 der EnEV). Je nach modernisiertem Bauteil sind dabei unterschiedliche Investitionskosten zu erwar­ten. Somit kann bereits durch einen geringen Investitions-(mehr-)aufwand eine spürbare Ener­gie­ein­spar­ung erzielt werden. Empfehlenswert bei einer Modernisierung eines Gebäudes ist die Durch­führung der Maß­nahme mit passivhaustauglichen Komponenten (s. Passiv­haus­kom­po­nen­ten), da die Mehrkosten gegenüber einer 'konventionellen' Modernisierung vergleichs­weise gering sind und eine höhere Energie- und Folge­kosten­ein­spa­rung möglich ist.

 

Wichtig ist, dass bei komponentenweiser Modernisierung, die über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird, die jeweiligen Bau­teile auf­einander ab­ge­stimmt sind. Auf diese Weise können unnötige Lüftungs­ver­luste oder Bau­schäden ver­mie­den werden.

 

Um eine optimierte fachtechnische Ausführung der Modernisierung sicher zu stellen, ist die Ein­beziehung von Archi­tekten und Planern mit umfang­reichen praktischen Er­fah­run­gen im Bereich der Passiv- und Niedrig­energie­haus­bau­weise empfehlens­wert.

 

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