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Stromeffizienz in Unternehmen

In Unternehmen ist die Stromnutzung in aller Regel sehr vielfältig. Neben den verschiedenen Querschnittstechnologien wie Beleuchtung, EDV, Heizungspumpen oder Lüftung und Klima­ti­sie­rung kann der Stromeinsatz für Produktions- oder Ver­arbei­tungs­techno­lo­gien stark branchen­abhängig sein und durchaus den gesamten Strom­verbrauch dominieren.

 

Zur Bewertung der Stromintensität eines Unter­nehmens können Kennwerte wie Stromkosten pro Mitarbeiter oder pro Umsatz ermittelt und mit anderen Betrieben der Branche verglichen werden. Geringe Kosten­kennwerte weisen darauf hin, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Strom­effizienz vorwiegend im Bereich der Querschnitts­technologien ansetzen müssen, bei hohen Kenn­werten sollte zunächst - aber nicht aus­schließ­lich - der Stromverbrauch von Produktions­anlagen näher untersucht werden.

 

Generell ist die Einführung eines Energiecontrollings sinnvoll, durch das Energieverbrauch und Energiekosten strukturiert erfasst und verfolgt werden. Neben den jeweiligen Energie­abrech­nungen sollten zur Kontrolle Zwischenzähler für einzelne Verbrauchs­schwerpunkte installiert werden.

 

Als Grundlage für eine systematische Reduktion des Stromverbrauchs wären zunächst die Aufteilung des Verbrauchs auf die unterschiedlichen Bereiche zu analysieren und Verbrauchs­schwerpunkte zu identifizieren. Dies ist überschlägig bereits anhand monatlicher Verbrauchs­abrech­nungen des Versorgungs­unternehmens sowie der elektrischen Anschluss­leistungen der einzelnen elektrischen Anlagen und deren Betriebs­zeiten möglich.

 

Aufbauend auf der Analyse des Stromverbrauchs können für die einzelnen Verbrauchsbereiche Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion untersucht werden. Hierfür gibt es für die einzelnen Quer­schnitts­technologien, aber auch für branchen­spezifische Anlagen eine Reihe von Informations­materialien.

 

Für Unternehmen kann es sinnvoll sein, eine professionelle Energieberatung in Anspruch zu nehmen, die in der Regel aus öffentlichen Mitteln gefördert wird. Speziell bei Einspar­potentialen im Bereich von größeren Produktionsanlagen sollte die Durchführung einer detaillierten Fein­analyse durch einen Berater vorgesehen werden, der auf die jeweilige Branche spezialisiert ist.

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