Referenz Projektsteckbrief

Biomassefeuerung

 

Mehr CO2 einsparen, als die Polizei erlaubt.

 

2015 wurden wir nach einem Wettbewerbsverfahren vom Land Hessen mit der Erneuerung und Optimierung der Wärme­erzeugung in der Polizeiakademie Wiesbaden beauftragt. Die Maßnahme wurde im Energieeinspar-Contracting realisiert. Zu unseren Aufgaben gehörten Genehmigung, Planung, Bau und Finanzierung der Anlage – inklusive Betriebsführung und Instandhaltung.

 

Eine maßgeschneiderte Lösung.

 

Teil dieses anspruchsvollen Projekts war die Erneuerung der Heizzentrale, die etwa 20 Gebäude mit Wärme versorgt. Unser Lösungsansatz: Auf dem Gelände der Polizeiakade­mie lassen wir eine automatische Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage mit 900 kW thermischer Leistung errichten. Der mit naturbelassenem und zertifiziertem Gebrauchtholz befeuerte Holzkessel deckt seitdem mehr als 60 % des jährlichen Wärmebedarfs von rund 6.000 MWh. Die Wärme-Grundlast, in diesem Projekt rund 34 %, wird durch zwei Blockheizkraftwerke mit 140 kW thermischer und 50 kW elektrischer Leistung bereitgestellt. Der erzeugte Strom wird nahezu vollständig zur Versorgung der Polizei­akademie eingesetzt. In Schwach- und Spitzenlastzeiten sowie als Redundanz übernehmen zwei modulierend betriebene Erdgaskessel mit insgesamt maximal 2.000 kW thermischer Leistung die Wärmeversorgung.

 

Gut für die Umwelt ...

 

Vor der Modernisierung wurden ausschließlich Erdgas­kessel zur Wärmeversorgung eingesetzt und Strom aus dem Netz der allgemeinen Versorgung bezogen. Verglichen mit dem regenerativen Energieträger Holz – in Verbindung mit den hocheffizienten BHKW – können so jährlich rund 1.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Verbrennung der Holzhackschnitzel ist nahezu CO2-neutral. Zur Reduzierung von Feinstaub wird ein Elektrofilter eingesetzt. Die Emissionswerte liegen dadurch deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben.

 

... und die Kosten.

 

Aber nicht nur die Umwelt wird entlastet: Durch gute Planung und optimierte Betriebsführung sind auch die ökonomischen Einsparungen spürbar: Die Gesamtenergie­kosten konnten wie erwartet deutlich reduziert werden.

Ihr Ansprechpartner

 

Falk von Klopotek

Dipl.-Ing. (FH), Bereichsleiter Biomassenutzung / Klimaschutz

(0611) 74623 - 19
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